In unserem letzten Blogpost haben wir bereits erzählt, wie sehr Bettwanzen es lieben zu reisen. Wenn man den immer mal wieder auftauchenden Berichten von Bettwanzen in Flugzeugen glauben schenken darf, kommen Sie dabei sogar richtig rum! Erst kürzlich gab die Swiss bekannt, dass einer ihrer Flieger kurzzeitig nicht in die Lüfte darf, weil sich dort blinde Passagiere eingeschlichen haben. Zunächst war gar nicht aufgefallen, dass es sich die kleinen Blutsauger schon an Bord gemütlich gemacht hatten, aber eine Flugbegleiterin wurde von den ungebetenen Gästen unsanft gebissen und so musste die Fluggesellschaft handeln.

Fluggäste als Wirte

Vielleicht fragen Sie sich noch, wie Bettwanzen denn überhaupt in Flugzeuge kommen, wo sie doch eigentlich als ausgestorben galten? Leider haben sie in anderen Teilen der Welt überlebt und durch den zunehmenden Reiseverkehr bringen Fluggäste nicht nur Souvenirs aus dem Urlaub mit, sondern eben auch Bettwanzen, die nicht selten unterwegs aussteigen und im Flugzeug verweilen – und gegebenenfalls in ihrem Handgepäck weiter reisen.

Hitze Top, Kälte Flop

Auch wenn Bettwanzen gegenüber Kälte weitgehend resistent sind, so reichen schon geringe Temperaturen, um ihnen ordentlich einzuheizen. In besagtem Flugzeug stellten die gerufenen Kammerjäger spezielle Heizöfen auf, mit denen man problemlos Raumtemperaturen von 60° erreichen kann. Bei dieser Hitze sterben nicht nur Bettwanzen, sondern auch ihre Larven – was diese Methode äußerst wirksam macht.

Für unterwegs gibt es Spezialspray, die erste Hilfe auf Reisen leisten. Doch trotzdem raten wir Ihnen eindringlich, Ihr Reisepack nach dem Urlaub tiefenwirksam – und vor allem heiß – zu waschen bzw. reinigen.